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Mit viel kreativer Energie: unser Interview bei THE SPOT

THE SPOT media & film hat bei uns nachgefragt. Woher wir kommen, warum wir gegründet haben und was gerade in Entwicklung ist. Hier stehen die Antworten noch einmal, mit dem, was hinter ihnen steckt.

Foto: [k]eine produktion 30. Juli 2026 Branche
Jakob Hermann Hähner, Lino Kalkhoff und Johannes Fielers (v. l.)

I. Eine Redaktion fragt nach

THE SPOT media & film schreibt über Kino, Fernsehen und Streaming, über Zahlen, Starts und die Leute dahinter. Barbara Schuster hat uns für die Interview-Rubrik ein paar Fragen geschickt. Erschienen ist das Ganze heute, unter der Zeile „Mit viel kreativer Energie“. Dass eine Fachredaktion bei einer Firma nachfragt, die es seit anderthalb Jahren gibt, ist keine Selbstverständlichkeit. Wir haben uns gefreut, und wir haben ehrlich geantwortet.

II. Wer wir sind

Wir sind die [k]eine produktion GmbH, gegründet im Februar 2025, und zu uns gehört auch die [k]eine agentur. Dahinter stehen drei Hamburger Filmschaffende: Jakob Hermann Hähner, Johannes Fielers und Lino Kalkhoff. Der Anlass war schlicht die Lust, an der deutschen Film- und Fernsehkultur mitzubauen statt nur zuzuschauen, und Entertainment zu machen, das nach dem Abspann noch da ist.

Die beiden Häuser greifen ineinander. Die Agentur bringt Spielfilme und Serien mit Kampagnen- und Marketingarbeit dorthin, wo sie hingehören. Die Produktion entwickelt und dreht.

III. Mit der Firma arbeiten, nicht für sie

Gegründet haben wir, um eigene Stoffe nach eigenen Leitwerten umsetzen zu können. Der wichtigste davon ist unspektakulär: die Menschen zuerst. Wir wollen ein Haus bauen, in dem die Leute nicht für die Firma arbeiten, sondern mit ihr, und in dem Platz für die eigene Handschrift ist. Das ist kein Bonus obendrauf, das ist die Bedingung dafür, dass die Arbeit gut wird.

Deshalb denken wir Produktionslogiken neu. Der Ablauf am Set gehört dazu, genauso die Strukturen dahinter, die sonst kaum einer anfasst, weil sie eben schon immer so waren. Beides verändert sich bei uns noch, und das soll es auch.

IV. Die Kampagne beginnt vor der ersten Klappe

Die [k]eine agentur konzipiert Digital- und Social-Media-Kampagnen, die vor der ersten Klappe mitgedacht werden. Die [k]eine produktion setzt sie anschließend um. Das klingt nach einer Formalie, macht aber den ganzen Unterschied. Wer erst nach dem Dreh mit der Kampagne anfängt, arbeitet mit dem, was übrig geblieben ist. Wer vorher mitdenkt, hat am Ende Material, das für den Film gemacht wurde, und nicht Reste, aus denen noch irgendwie ein Trailer werden muss.

V. Was „Servus München“ uns gezeigt hat

Zuletzt waren wir bei der „Servus München“ Party der Bavaria Studios im Einsatz, als Partner auf dem Filmfest München. Zwei Learnings sind geblieben. Das erste: wie es läuft, wenn zwei professionelle Teams gemeinsam auf ein Ziel zuarbeiten und niemand um Zuständigkeiten ringt. Das zweite hat mit Reichweite zu tun. Bei so einem Abend zählen die Gäste im Raum, und genauso alle, die digital dazukommen. Eingeladen oder zugeschaltet, dabei sein ist alles.

Blauer Teppich der Servus München Party, ein Interview vor der Sponsorenwand mit den Logos von Bavaria Film und den weiteren Partnern
Blauer Teppich, Bavaria Studios

Danke an Michael Hilscher und sein Team für die Zusammenarbeit. Wie der Abend bei uns ablief, vom Konzept bis zur Umsetzung vor Ort, steht ausführlich in unserem Beitrag zu „Servus München“.

VI. Was als Nächstes kommt

In den nächsten Wochen und Monaten stehen mehrere Kampagnen mit der Agentur an, für Distributoren und Produktionsfirmen. Auf der Stoffebene entwickeln wir gerade mehrere Spielfilme und Serien parallel und arbeiten daran, sie bei den passenden Distributoren unterzubringen. Und wir reichen dieses Jahr bei der MOIN Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein für die Entwicklungsförderung ein. Was da vorbereitet liegt, ist größer als alles, was wir bisher angefasst haben. Mehr sagen wir noch nicht.

VII. Und wenn wir nicht arbeiten

Die letzte Frage war die, auf die wir am längsten gebraucht haben. Jakob spielt Tennis, schwimmt und sitzt am liebsten mit engen Freunden zusammen, wobei dann meistens die halbe Firma mit am Tisch sitzt. Dazu die kleinen, inhabergeführten Kinos, in die er zum Auftanken geht. Lino kocht mit Freunden, lacht viel, spielt mit Sprache und erfindet Insider. Und schaut weiter jede Menge Filme, am liebsten im Kino. Johannes verbringt seine freie Zeit mit Sport, im Kino und mit den Menschen, die ihm nahestehen, gern alles gleichzeitig. Ganz ohne Kamera geht es bei ihm allerdings nie.

Danke an Barbara Schuster und die Redaktion von THE SPOT für die Fragen. Das komplette Interview steht bei THE SPOT media & film.

[k]eine produktion [k]eine agentur

filmstudio aus hamburg, entwicklung und produktion von kino, serie und werbefilm. ob konkretes projekt oder lose idee: meldet euch. Kampagnen für eure Marke, eure Filme und Serien. Marketing entsteht bei uns dort, wo die Bilder entstehen. Ob konkretes Projekt oder lose Idee: meldet euch.